| 26.12., 15.32 Uhr, Leipzig, Lene-Voigt-Str., fünftes Feuer innerhalb eines Monats Am 29.11. und am 20.12. brannte es jeweils in der gleichen Wohnung in der dritten Etage des als längsten Wohnblock Deutschlands bekannten Wohnkomplex in der Lene-Voigt-Straße in der Hausnummer 2. Am 24.12. um 3.13 Uhr und um 5.54 Uhr brannte es jeweil im Keller des Wohnhochhauses Nummer 8. Auch heute riefen mehrere Bewohner ab 15.32 Uhr die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Leipzig (FRLS) an und meldeten eine Verrauchung des Wohnhochhauses, diesmal wieder die Hausnummer 2. Aufgrund dieser Meldung wurden zwei Löschzüge, bestehend aus Fahrzeugen der Fw Ost, der FF Süd, der FF Liebertwolkwitz und der FF Holzhausen sowie zwei Rettungstransportwagen (RTW) und die Polizei zur Einsatzstelle alarmiert. Zudem fuhren der Einsatzführungsdienst (E-Dienst) der Fw Ost, der Einsatzleitdienst der Fw Mitte (A-Dienst), der Gerätewagen Atemschutz (GW-A) und die Höhenrettungsgruppe der Fw West die Einsatzstelle an. Bei Eintreffen wurde ein Kellerbrand sowie eine Verrauchung des Treppenhauses und Teile des ersten Obergeschosses festgestellt. Die meisten Mieter hatten sich bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und erwarteten die Feuerwehr vor dem Gebäude. Andere Bewohner der ersten Etage wurden durch Polizei- und Feuerwehrkräfte ins Freie geführt. Ein LVB-Omnibus wurde angefordert, damit sich die teilweise älteren Bewohner nicht in der winterlichen Kälte aufhalten mußten. Der Kellerbrand wurde durch einem Trupp unter schweren Atemschutz mit einem C-Rohr gelöscht. Es brannten aus unbekannter Ursache abgelagerte Einrichtungsgegenstände in einem Kellerabteil unter starker Rauch- und Hitzeentwicklung. Dabei wurden Ver- und Entsorgungsleitungen derart schwer beschädigt, dass zum Beispiel der gesamte rechtsseitige Hausbereich stromlos geschaltet werden musste. Die Kripo hat noch während der Brandbekämpfung die Brandursachenermittlung aufgenommen. Hinweis in eigener Sache: Es stehen
alle Aufnahmen auch in der 8 MP-Auflösung 3264x2448 zur Verfügung.
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