Klicken Sie bitte auf die kleinen Bilder, die Originalbilder werden dann geladen und können anschließend abgespeichert werden. Es handelt sich bei den kleinen Bildern nur um nicht druckfähige Vorschaubilder.
09.04., 00:55 Uhr, Leipzig, Arthur-Hoffmann-Str. 88, Wohnungsbrand fünf verletzte Personen

Am 09.04.2008 gegen 00.55 Uhr bekam die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Leipzig (FRLS) über Notruf einen Wohnungsbrand in der Arthur-Hoffmann-Straße 88 gemeldet. Aufgrund dieser Meldung wurden von der Fw Mitte zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF), eine Drehleiter (DLK), von der Fw West der Einsatzführungsdienst (A-Dienst) sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungstransportwagen (RTW) und die Polizei alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Rauchentwicklung aus einem straßenseitigen Fenster im zweiten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Mehrfamilienhauses festfestellt, einige Bewohner hatten das Altbau-Eckgebäude bereits verlassen und warteten auf der Straße.
 
Ein Trupp unter schweren Atemschutz ging mit einem Rohr (HDE) durch das Treppenhaus zur Brandbekämpfung in die Brandwohnung vor. Weitere Atemschutztrupps durchsuchte die Wohnung und das übrige Wohngebäude nach Peronen. Zur Belüftung des Treppenhauses wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht.
Während die Brandstelle rasch lokalisiert und abgelöscht werden konnte, wurden zahlreiche Personen aus dem Gebäude geführt und an den Rettungsdienst übergeben. Insgesamt wurden acht Personen durch den Rettungsdienst versorgt, welcher inzwischen mit drei RTW und einem NEF im Einsatz war. Während die meisten Bewohner in einem bereitsgestellten Omnibus der LVB vor der Kälte Unterschlupf gefunden hatten, wurden fünf Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in die umliegenden Krankenhäuser transportiert. Der Organisationsleiter Rettungsdienst leitete mit seiner Führungsgruppe den rettungsdienstlichen Einsatz.

Es brannten aus bislang unbekannter Ursache Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer mit Durchbrand in das darüberliegende Zimmer. Zum Ablöschen auch letzter Glutnester musste der Fußboden geöffnet werden. Beide Wohnungen sind unbewohnbar, die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen. Der Abrollbehälter Atemschutz stellte die Versorgung mit Atemluft sicher.
 
Im Einsatz waren 11Fahrzeuge mit 30 Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst.
 

Hinweis in eigener Sache: Es stehen alle Aufnahmen auch in der 8 MP-Auflösung 3264x2448 zur Verfügung.
 
Ab 1.2.04 bitte nur noch Firepic oder wenn es nicht anders geht, Röder als Bildunterschrift verwenden!