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13.04., 14:26 Uhr, Leipzig, Mainzer Str., Weiße Elster am Palmengartenwehr, Ruderboot gekentert
 
Aus noch zu ermittelnder Ursache geriet auf der Weißen Elster, vor dem Palmengartenwehr welches den Elsterkanal von dem Elsterbecken trennt, ein Vierer mit Steuermann während einer Ruderregatta rückwärts in die Strömung des Wehres und stürzte über dieses. Ein junger Mann mit einem Einmann-Ruderboot begab sich zur Rettung der Verunglückten ebenfalls in Richtung Wehr und rettete ein Mädchen, indem er es bis zum Eintreffen der Feuerwehr im Wasser sicherte.

Aufgrund dieser Meldung wurden von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Leipzig (FRLS) zahlreiche Rettungsmittel in Bewegung gesetzt. So wurden von der Fw Mitte ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF), eine Drehleiter (DLK), der Einsatzleitsdiest (B-Dienst) von der Fw West ein weiteres HLF, die Wasser- und Höhenrettungsgruppe mit einem Bootsanhänger, der Einsatzführungsdienst (A-Dienst), die FF Lützschena mit einem weiteren Boot, die DLRG mit einem Rettungsboot und der Tauchergruppe, drei Rettungstransportwagen (RTW), 2 Notärzte (NEF) sowie ein Rettungshubschrauber (RTH) alarmiert.

Nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehr-Kräfte, nur acht Minuten nach der Alarmierung, wurde festgestellt, dass es sich um sechs betroffene Personen handelt. Drei Kinder, ein Erwachsener wurden kurze Zeit danach, gegen 14.49 Uhr, gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Dabei leistete der Rettunghubschrauber bei der Ortung der Verunglückten wertvolle Hilfe. Ein weiteres Kind wurde gegen 15.04 Uhr an das Ufer gerettet und unter Reanimationsbedingungen in die Uni-Klinik transportiert. Nach einem 12jährigen Jungen wurde bis in die Dunkelheit hinein gesucht.
 
Hierbei unterstütze der Rettungshubschrauber weiterhin die Suche aus der Luft, bis dieser gegen 16.56 Uhr durch einen Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmebildkamera abgelöst wurde. Zwei Tauchergruppen der DLRG suchten unter Wasser am Wehr und in Ufernähe, nachdem die untere Wasserbehörde das Wehr geschlossen hatte. Von Landseite aus kontrollierten Einheiten der Feuerwehr, der Polizei mit Hundeunterstützung und die DRK-Rettungshundestaffel die Suche nach dem Kind. Das Leipziger Kriseninterventionsteam (K.I.T.) war ebenfalls vor Ort, um sich um die betroffenen Eltern zu kümmern. Der Leitungsdienst (C-Dienst) informierte sich vor Ort über die Maßnahmen. Die rettungdienstlichen Maßnahmen wurden durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und dem leitenden Notarzt (LNA) koordiniert, denn insgesamt waren die bereits erwähnten drei RTW, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), ein RTH und zusätzlich zwei Krankentransportfahrzeuge (KTW) im Einsatz.
 
Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Feuerwehr und den einzelnen Rettungseinheiten funktionierte reibungslos.
 

Hinweis in eigener Sache: Es stehen alle Aufnahmen auch in der 8 MP-Auflösung 3264x2448 zur Verfügung.
 
Ab 1.2.04 bitte nur noch Firepic oder wenn es nicht anders geht, Röder als Bildunterschrift verwenden!