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09.11., 02:49 Uhr, Leipzig, Volkmarsdorf, mehrere zeitgleiche Brände

Am 09.11.2008,  gegen 02.49 Uhr, wurde der Feuerwehr und Rettungsleitstelle Leipzig ein Containerbrand in der Geißlerstraße, im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf gemeldet. Dort sollte in Höhe der Hausnummer 4 ein Container brennen.

Aufgrund der Meldung wurde eine Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Feuerwache Ost sowie die Polizei alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte ein Container unmittelbar an einer Hauswand, das Feuer hatte bereits ein Kellerfenster beschädigt. Mit der Schnellangriffseinrichtung (HDE) konnte der Brand rasch gelöscht werden, ohne dass er sich auf den Keller ausbreiten konnte.

Noch während die Kräfte der Feuerwehr den Kellerbreich des betroffenen Wohnhauses überprüften, meldete ein Bürger eine Rauchentwicklung aus einer Gartenlaube im Bereich Geißlerstraße Ecke Wurzner Straße. Auch hier wurde, aufgrund der örtlichen Nähe zur ersten Einsatzstelle, mittels C-Rohr ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert. Die betroffene Gartenlaube im Kleingartenverein Leipzig Sellerhausen wurde trotzdem schwer beschädigt.

Während in der ersten Gartenlaube die Kräfte mit den Restablöscharbeiten beschäftigt waren, meldete ein Wachschutzmitarbeiter gegen 03.37 Uhr - mitten in diesem Kleingartenpark Südost - einen weiteren Laubenbrand. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Leipzig Ost und Mölkau zu diesem zweiten Gartenlaubenbrand alarmiert.

Noch während diese Kräfte die Wasserversorgung aufbauten, zündete die betroffene Gartenlaube nach einer Verpuffung durch und stand in Vollbrand. Hier konnte der Einsatz des C-Rohres jedoch keinen Totalverlust der Gartenlaube verhindern.

Nur wenige Minuten später, gegen 03:46 Uhr, wurde durch die Polizei ein Kellerbrand in unmittelbarer Nähe, in der Eisenbahnstraße 133, gemeldet. Zu diesem Ereignis fuhr der Löschzug der Feuerwache Mitte, der Einsatzführungsdienst (A-Dienst) sowie der Rettungsdienst.

Der Brand von gelagerten Material und Autoreifen in zwei Kellerboxen wurde ebenfalls gelöscht und das Gebäude mittels Überdrucklüfter entraucht. Die Brandstelle wurde mit der Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester überprüft und die Einsatzstelle anschließend an die Polizei übergeben.
 
Der Gerätewagen Atemschutz tauschte die verbrauchten Atemschutzgeräte aller drei Einsatzstellen und der LKW der FF Mölkau sammelte die verbrauchten Schläuche.
 

Hinweis in eigener Sache: Es stehen alle Aufnahmen auch in der 8 MP-Auflösung 3264x2448 zur Verfügung.
 
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