| 13.01., 04.53 Uhr, Leipzig, Ferdinand-Jost-Str., Balkonbrand greift auf Dach über Am 13.01.2009, gegen 04.53 Uhr, wurde der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Leipzig ein Brand in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Ferdinand-Jost-Str. 28a, im Leipziger Stadtteil Stötteritz, gemeldet. Der Meldung zur Folge sollte es sich um ein bewohntes Gebäude handeln.. Aufgrund der Meldung und weiterer Anrufe besorgter Bürger wurden der Einsatzleitdienst (A-Dienst), Einsatzkräfte der Feuerwache Ost und Mitte, die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Leipzig-Ost der Rettungsdienst und die Polizei zur Einsatzstelle alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte es auf einem Balkon an der Gebäuderückseite in der vierten Etage des viergeschossigen Wohngebäudes mit ausgebauten Dachgeschoss. Die Flammen hatten bereits auf den Balkon der darüber liegenden Dachgeschosswohnung übergegriffen und begannen sich auf einer Länge von rund 10 Metern in die Dachkante auszudehnen. Zudem bestand die Gefahr, dass der Brand die hinter den Balkonen befindlichen Wohnungen erfasste. Aus diesen Gründen wurde ein zweiter Löschzug und aufgrund der schwierigen Wasserversorgung, wegen zugeparkter und eingefrorener Hydranten, ein Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Weitere Kräfte der Feuerwache Mitte, die Freiwilligen Feuerwehren Mölkau und Engelsdorf sowie der Einsatzleitdienst (B-Dienst) wurden alarmiert. Die Bewohner der oberen Etagen hatten sich bereits selbsttätig in Sicherheit gebracht oder wurden durch Feuerwehr- und Polizeikräfte aus dem Haus geführt. Fünf Mieter konnten sich während der Löscharbeiten in einem angeforderten Omnibus der Leipziger Verkehrsbetriebe aufwärmen. Personenschaden entstand nicht. Das Feuer wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren bekämpft und gelöscht. Zur Entrauchung des Gebäudes wurde ein Überdruckbelüftungsgerät und zum Aufspüren von Glutnestern eine Wärmebildkamera eingesetzt. Um auch letzte Glutnester ablöschen zu können, mussten Teile des Daches, der Wandverkleidungen und der Balkone geöffnet oder entfernt werden. Die Brandursachenermittlung wurde von der Kripo aufgenommen. Hinweis in eigener Sache: Es stehen
alle Aufnahmen auch in der 8 MP-Auflösung 3264x2448 zur Verfügung.
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